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A.A.C. MiOs, der Club in dem alle Marken zu Hause sind!
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Opel-Treffen des "OC Rhenus" in Frotheim 2009
Bislang das längste Treffen...
Das Treffen des „OC Rhenus“ in Frotheim in diesem Jahr – wir schreiben das Jahr 2009 – begann für uns (Björn, Dennis und Steffi) bereits am Donnerstag. Extra Urlaub genommen eroberten wir uns am Donnerstagspätnachmittag unseren Platz auf der oberen Wiese.
Dies erwies sich als durchaus nicht so einfach, denn die Besatzung am Info-Pavillon an den Platzeinfahrten bestand zu dieser Zeit noch aus Kindern … diese verwiesen uns in Richtung Clubhaus, wir sollen dort jemanden ausfindig machen, der uns dann auf den Platz ließe.
Also auf in Richtung Clubheim und dort zwei Mitglieder des Veranstalters ausgemacht, die uns aber wieder in Richtung Info-Pavillon verwiesen *grübel*. Dort hatte sich jetzt aber endlich ein Erwachsener eingefunden und die Kinder öffneten uns schließlich die „Schranken“ zur ersehnten Wiese.
Dort platzierten wir uns vor der Längsseite des Gasthofes „Albersmeyer“ und steckten unser Reich ab. Wie auf Abruf erschien auch schon Dennis am Platz und das Pavillon konnte errichtet werden, sowie Dennis‘ Zelt positioniert.
Nach einem kurzen Rundgang und der Begrüßung einiger anderer Clubs, die sich ebenfalls für eine frühzeitige Anreise entschieden hatten machten wir (Björn und ich) uns auf den kurze Nachhauseweg (700 m per Fuß) um dort zu nächtigen. Dennis blieb allein zurück um auf Pavillon und Autos aufzupassen.
Der nächste Morgen begann früh. Zu aller erst hieß es die Platzgebühr für die Autos zu entrichten. Etwas überrumpelt am frühen Morgen vergaßen die Zuständigen am Info-Pavillon uns mit Platzordnung, Programm, Mülltüte und Gastgeschenk auszustatten … naja, wie geschrieben, es war ja noch früh.
Dann ging es weiter die letzten Einkäufe für’s Wochenende erledigen und noch einige Dinge zu besorgen. Unter anderem musste Dennis eine Frontstoßstange aus GFK per Fuß zum Platz tragen, da diese nicht mehr in das vollgestopfte Auto passte. „Wer sein Auto liebt, der bringt es in Einzelteilen …“ oder so ähnlich!
Ab dem Mittag warteten wir auf weitere Clubkameraden und verbrachten unsere freie Zeit mit dem Volleyball oder am Grill.
In den frühen Abendstunden – der Platz hatte sich schon erstaunlich weit gefüllt – kam dann endlich auch ein Teil unserer Verstärkung, so dass unser weitläufig abgestecktes Areal endlich etwas gefüllter aussah.
Für mich endete der Freitag dank Erkältung und allergiebedingter Atemnot schon um 23:00 Uhr im Auto und nach einigen Basstests unserer Nachbarn wurde es schnell ruhig.
Den Samstag eröffneten wir mit einem zünftigen Frühstück im clubeigenen Pavillon. Cappuccino, Brötchen vom örtlichen Bäcker und Belag in reichhaltiger Auswahl in gemütlicher Runde ? das nenne ich Clubzusammenleben! *zufrieden seufz*
Dann ging es auch bald los mit dem allseits beliebten Beach-Volleyball-Tunier. Zu meiner zufriedenheit schafften es Mike und Dennis frühzeitig aufzustehen und rechtzeitig vor Ort zu sein, so dass wir als Club wieder teilnehmen konnten. Dieses Jahr hatten wir Glück mit der Auslosung unserer Gegner und erreichten nach 3 Spielen / 3 Siegen – der erste Sieg war wirklich hart erkämpft, denn das Spiel gegen die Damen der „OWH“ war äußerst ausgeglichen und hat deshalb super viel Spaß gemacht – das Halbfinale. Leider lief dieses nicht so gut, denn unser Gegner war die Truppe von „Marienheil“, denen wir – und auch alle anderen – leider immer unterliegen. Im Kampf um Platz 3 fanden wir uns dann – zu aller Überraschung – der Herrenmannschaft der „OWH“ gegenüber, die eigentlich im zweiten Spiel ausgeschieden waren. Wir gaben uns keine Mühe unseren Unmut über diese seltsame Bewertungsweise zu verbergen. Ich verstehe bis heute nicht – auch wenn man uns mehrfach sagte, dies würde immer so gehandhabt – wie eine Mannschaft mit 2 Spielen (ein Sieg/eine Niederlage) gegen eine Mannschaft mit 4 Spielen (3 Siege/eine Niederlage) im Spiel um Platz 3 antreten kann??? Sichtlich demotiviert und klatschnass vom Dauerregen mussten wir also gegen die „OWH“ antreten, die – ebenso überrascht wie wir über diese Ungerechtigkeit – der Fairness halber nur mit halber Kraft spielten. So konnten wir uns – Dank an die Jungs der „OWH“ – doch noch den 3. Platz erkämpfen.
Total sauer über diese seltsamen Schiedsrichter Entscheide wollten meine Jungs am Blind-Kick gar nicht mehr teilnehmen und ich musste einige Überredungskunst aufbringen – ich habe sie einfach genervt – um sie dann doch dazu zu bewegen sich als Mannschaft anzumelden. Leider unterlagen wir hier mit 2:1 Toren bereits im ersten Spiel, so dass wir unseren Pokal vom Vorjahr nicht verteidigen konnten.
Unser Balken-Profi war von Freitagnacht so geschwächt, dass er den „Kampf der Häuptlinge“ im Zelt verschlief und ich gesundheitlich nicht in der Verfassung ins kalte Wasser zu springen, so dass wir in dieser Disziplin leider mit Abwesenheit glänzen mussten. Auch hier gab es leider wieder zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheide. So liegt es in meiner Erinnerung, dass derjenige, der noch mit einem Körperteil als Letzter am Balken hängt, gewinnt. So hätte meines Erachtens der Vorjahressieger und Spitzenreiter Jens wiederrum den Titel errungen, welcher im aber vom Schiri aufgrund von „du hast schon so oft gewonnen!“ aberkannt wurde!? Sehr wundersam!
Da das Wetter nicht wesentlich besser wurde und unsere nassen Klamotten auch nicht zu meiner Genesung beitrugen ergriffen wir am Nachmittag eine trockene Phase und bauten unsere Zelte ab. Ein Teil unseres Clubs fuhr bereits am Samstag nach Hause. Wir (Björn + ich) entschieden uns für den Heimweg zu Fuß. Die Autos, sowie noch einige härter gesottene Mitglieder ließen wir - nach der Pokalvergabe – auf der Wiese zurück.
Den Sonntagmorgen starteten wir früh und frisch geduscht mit einem gemeinsamen Frühstück im Gasthof „Albersmeyer“ ausgerichtet vom Veranstalter, bevor wir unsere Sachen abbauten und die Wiese – im Zuge vieler anderer Vereine – verließen. Leider mussten wir Mikes Audi wieder allein zurück lassen, da sein Besitzer zu dieser Tageszeit noch tief und fest zu Hause schlummerte.
Mein Fazit zu dem Treffen:
Wie immer war ich begeistert vom Programm – vor allem für kleinere Kinder – und dem Angebot an Clubwettkämpfen.
Dennoch wurde meine Begeisterung davon überschattet, dass
1. Die Preise immer weiter angehoben werden,
2. Es merklich einige Ungerechtigkeiten bei den Clubwettkämpfen gegeben hat,
3. Das Wetter einfach nicht mitspielen wollte – wofür der Veranstalter natürlich nichts kann, und
4. Leider der Familienplatz und der Besucherparkplatz wegfielen, so dass viele Besucher an der Straße parkten und aufgrund des dort errichteten Halteverbotes einen Strafzettel erhielten.
Ich denke, dieses Treffen wird sich weiterhin auf ein 4-Tagestreffen ausweiten, denn am Donnerstagabend waren schon beachtlich viele Clubs zugegen, die ihre sich gute Plätze sicherten.
Alles in allem natürlich immer wieder ein lohnenswertes Treffen mit vielen kleinen Highlights wie die Lagerfeuer und das Feuerwerk am Samstag. Händlermeile und Verpflegung wie jedes Jahr total ausreichend und die Sanitäranlagen genügend, spitze ausgestattet und sauber!
Vielen Dank an den „OC Rhenus“ für das gelungene Treffen und auf ein neues, mein 10. Jahr Opeltreffen in Frotheim, in 2010!
Verfasst von Steffi

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