|
|
|
A.A.C. MiOs, der Club in dem alle Marken zu Hause sind!
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
| |
Gemeinschafts-Opel-Treffen der "Dritten Generation" und der "Opelfreunde Südoldenburg" in Cloppenburg 2008
Das 5. Gemeinschaftstreffen
Am Freitag war es also wieder an der Zeit zum Gemeinschaftstreffen der "Dritten Generation" und der "Opel Freunde Südoldenburg" aufzubrechen. Dieses Jahr übrigens das dritte Jahr in Folge für uns und ich kann schon jetzt sagen, dass wir nächstes Jahr gerne wieder kommen werden!
Diesmal machten wir uns nur zu zweit auf den Weg, der Professor (Björn) und ich (Steffi) je mit einem Auto. Die Fahrt gestaltete sich ruhig, da wir erst nach dem Feierabendverkehr loskamen und fast ausschließlich auf Bundes-, bzw. Landstraßen unterwegs waren. Mein erstes "Opel-Erlebnis" an diesem Tag war ein Opel-Motorrad mit Beiwagen, welchem ich eine Weile hinterherfuhr. Leider wurden die Fotos (mit dem Handy aus dem fahrenden Auto durch die Frontscheibe) nicht so sonderlich gut.
Auf dem Treffenplatz angekommen wurden wir wie immer herzlich von den Veranstaltern begrüßt und wir suchten uns ein abgeschiedenes Plätzchen in der "Ruhezone". "Laute Musik und sonstiger Lärm sind nicht erwünscht!" stand auf dem Schild und das hörte sich für uns sehr gut an. Der Platz ansich war komplett umgeben von Maisfeldern und ein paar Bäumen und von der Außenwelt abgelegen, so dass man keinen Ärger mit Anwohnern fürchten musste. Des weiteren war er dank seiner geringen Größe schön übersichtlich und gut abzulaufen. Naja, wir postierten uns jedenfalls in der hintersten Ecke, das Zelt umgeben von Mais, einem Strommasten und ein paar Erdhaufen: ein echt ruhiges Plätzchen (zunächst!).
Noch am Abend bekamen wir direkte Nachbarn, die "Crazy Angels" aus dem Kreis OHZ, die es ebenfalls ruhig haben wollten. Man machte sich bekannt und rasch entstand so etwas wie eine "Treffenfreundschaft".
Den ersten Abend verbrachten wir größten Teils vor dem Festzelt, mit einigen älteren Bekannten plaudernd, und im Festzelt, wo man während der "Happy Hour" zwei Bier zum Preis von einem bekam, was dazu führte, dass Björn, der zwei Bier bestellte, mit vier Bier zurück kam...als Menge zwar weniger das Problem, aber die zweite Runde Becks "ICE" war schon eher lauwarm.
Die Nacht war recht ruhig, man hörte lediglich das Festzelt und die Stromerzeuger einiger indirekter Nachbarn, jedoch sehr feucht und dadurch kühl. Am besten lies es sich in den frühen Morgenstunden ab 6.30 Uhr schlafen, als Festzelt und Stromerzeuger ruhig waren und die Sonne die Feuchtigkeit und Kälte langsam wieder vertrieb.
Der Samstag begann für Björn und mich sportlich. Schon zum Frühstück hatten wir mit der Wespenplage zu kämpfen, die uns nicht in Ruhe frühstücken lassen wollte. Diese Manöver dienten wohl am meisten der allgemeinen Belustigung unserer Nachbarn, die seltsamer Weise sehr wenig Wespen bei sich hatten. Wie dem auch sei, wir versuchten uns mit einer selbstgebauten Wespenklatsche (eingerollter Lidl-Prospekt) zu verteidigen. Jedoch stellten wir schnell fest, aber erst nachdem der erste Becher Sprudel über den Tisch verteilt war, dass für jede erschlagene Wespe zwei neue kamen. Da dieser Zustand natürlich nicht tragbar war kümmerten wir uns um den Bau eines Wespen-Massengrabes (ein Topf voller Apfelschorle). Nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr effektiv!
Gegen 14.00 Uhr ging es als Startnummer 12 zum Bewertungsplatz (ein Grünstreifen an der Feldstraße). Allein die Fahrt dorthin war ein Abenteuer, da auf den schmalen Wegen das Chaos der Anreise das Chaos der Bewertungswagen kreuzte. Stehen, Fahren, Stehen, Fahren, Manövrieren und so weiter bis wir endlich mit dem Schlachtschiff auf dem Grünstreifen standen. Björn wollte wieder einige Zentimeter vorfahren um einigermaßen bündig zur Straße zu stehen, als ihm die Reifen auf dem langen Gras durchdrehten. Er hatte sich vorn, wie auch hinten in eine Kuhle gefahren, aus der er weder vorwärts noch rückwärts ohne weiteres heraus kam. Das kam uns beiden wie ein Déjà-vue von Aerzen vor, welches für recht gereizte Stimmung sorgte. Nach einigen hin- und her-Rollern schaffte er es jedoch noch aus eigener Kraft heraus zu kommen. Zum Glück nicht wieder Schieben! Aufatmen! Alerdings stand nun die Schnauze ca. 30 cm auf der eh schon schmalen Straße und uns gegenüber ein Vectra B am Straßenrand...als dann eine junge Frau in
einem A Corsa vorbei fahren wollte und von den umherstehenden Opel-Fans durch die recht enge Lücke der Autos gelotst wurde, bekam diese doch tatsächlich feine Schweißperlen auf der Stirn und war wohl froh, als sie durch war und allein weiterfahren konnte.
Die Bewertung ansich verlief leider ebenso unerfreulich wie das Parken auf dem Grünstreifen: erst übersah man uns und als wir fragten wann wir dran seien (man war schon bei Nummer 18 angelangt und die zweite Gruppe rollte bereits an) warf man uns vor, wir wären nicht anwesend gewesen...später stellte sich heraus, dass die Herren Bewerter auf ihren Bewertungsbögen ein falsches Kennzeichen hatten und uns deshalb nicht beachtet hatten. SO-GT 72 H. Dieses Kennzeichen gehörte an den einzigen GT auf dem Platz und man beachte, dass es wohl kaum einen Vectra C mit einem H-Kennzeichen geben wird, zumindest nicht aktuell. Naja, dumm gelaufen, Fehler passieren jedem. Allerdings ließ das Interesse der Bewerter an Björns Vectra eher zu wünschen übrig, den ziemlich schnell wurde das Auto mit "sonst komplett Serie" abgeharckt und man ging über zum Nächsten. An dieser Stelle: Bitte liebe Bewerter, wenn ihr euch mit einem Fahrzeug nicht auskennt, dann fragt doch einfach mal nach! Denn Serie an einem Vectra C Caravan sieht w esentlich anders aus!
Zurück in unserer Ecke verbrachten wir viel Zeit unter dem Pavillon der "Crazy Angels" und es gab einige nette Unterhaltungen bis in die Nacht hinein. Ich hoffe, dass wir uns auf dem ein oder andern Treffen nächstes Jahr wieder sehen und ein bisschen Plaudern können. Ich sag nur:"Eisenstangen für alle!", "wespen-Paprika-Spieß" und "Björn, der mit den Wespen tanzt!". Es war echt ein netter Abend!
Die Nacht gestaltete sich anfangs etwas freundlicher als die vorherige. Es war weniger feucht und die Temperaturen waren milder,was mich zunächst schnell einschlafen lies. Als das Festzelt endete und endlich Ruhe einkerhrte...Pustekuchen...Ruhe ist etwas anderes. Ein besoffener Calibra-Fahrer machte in unserer Reihe (Luftlinie ca. 10 m) seine Party weiter. Trotz mehrmaligen Rufens und Beschwerden anderer hörte er in einer Lautstärke Musik, die dem Festzelt fast in nichts nachstand. erst gegen 4.30 Uhr beendete er seine Party auf ausdrückliche (und nachdrückliche) Bitte unserer Nachbarn, die ebenso verärgert waren, wie auch wir anderen. Umso erstaunlicher scheint es mir, dass besagter Calibra-Fahrer am nächsten Morgen nach 4 Stunden Schlaf ohne Kennzeichen vom Platz fährt und die Heimreise antritt?! Bei aller Gutmütigkeit, aber so etwas trägt nicht gerade zum guten Ruf der opel- und Tunerscene bei!!!
Wir brachen direkt nach dem Frühstück unser Lager ab um pünktlich zur Pokalverleihung auch Abreisefertig zu sein. Unser Massengrab schüttete ich zwischen die nahen Erdhügel. Ich schätze derzeit belief sich der Inhalt auf einen halben Liter Apfelschorle und 30 tote Wespen. Wie sich allerdings herausstellte waren die garnicht so tot. Als die Flüssigkeit im Boden versickerte fingen einige der Biester wieder an zu zappeln...aber natürlich habe ich reagiert und sie mit Erde überhäuft. Lebendig begraben sozusagen.
Die Pokalverleihung begann erfreulicherweise pünktlich und als Highlight wurden Bilder von den Pokalgewinnerfahrzeugen per Beamer an die Wand geworfen, Eine wirklich nette Idee, so hatte man endlich einmal das Bild des Fahrzeuges im Kopf, das aufgerufen wurde. Zu unserer Überraschung wurde Björn nur 3. und verlor gegen einen Serien-GTS und einen Irmscher-Signum, der nicht einmal auf dem Treffenplatz gestanden hatte und auch erst am Samstagnachmittag angereist war. Ich muss sagen, das war das erste Treffen auf dem wir uns wirklich ungerecht und schlecht bewertet fühlen und ich denke, dass wir nächstes Jahr die Bewertung auslassen werden. Etwas enttäuscht machten wir uns auf den Heimweg.
Kurz noch ein allgemeines Fazit zu dem Treffen: Der Platz ansich war Klasse, aber das Gras hätte ruhig 20cm kürzer sein können. Die Ruhezone wäre total super gewesen, wenn wir Samstagnacht etwas Hilfe vom Ordnungspersonal bekommen hätten. Die Toiletten- und Duschwagen waren gut (sauber, immer Seife und Klopapier), aber ein paar Dixies am Platzende wären auch schön gewesen, denn bei uns hinten im Mais waren ständig Leute zum urinieren. Der Eintrittspreis, sowie Getränkepreise waren okay, die Happy-Hour ist ne super Idee, aber ich persönlich finde das Frühstück zu teuer. Der DJ, die Musik war echt gut, mit Wunschliedern und immer von allem etwas, echt klasse! Die Bewertung, naja, zu den Mängeln muss ich wohl nichts mehr sagen...aber die Aufteilung in Gruppen war gut, so mussten wir nicht stundenlang warten.
Alles in Allem wieder ein schönes Treffen auf das wir wieder fahren werden, wenn es nächstes Jahr ansteht!
Bis dahin...Tschüß!
verfasst von Steffi
Nachdem wir am vergangenen Wochenende in Aerzen mit dem Wetter sehr viel Pech gehabt haben, bin ich am Freitag mit guter Laune in Richtung Diepholz gestartet. Am „vereinbarten“ Treffpunkt nach ruhiger Fahrt angekommen, musste ich auch nicht lange auf Steffi warten. Da wir bei Tageslicht noch unser Zelt aufbauen wollten, sind wir gleich weiter gefahren in Richtung Cloppenburg.
Die Strecke kennen wir ja schon recht gut, so dass das Navi nur kurze Ansagen geben musste. Wir haben schon im Vorfeld darüber gesprochen, ob wir wohl wieder über die Kopfsteinpflasterstraße fahren müssen. Unsere Befürchtungen sind wahr geworden und die Straße hat sich schon als Hindernis dargestellt. Danke an die Stadtplaner, dass jedenfalls die Fußgängerwege einigermaßen befahrbar sind (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen). Die restliche Fahrt war ruhig und angenehm zu fahren.
Auf dem Treffen - Gelände angekommen haben wir uns einen Platz in der Ruhezone ausgesucht, dieses Mal auch schön weit weg vom Festzelt. Der Aufbau vom Zelt stellte sich zu zweit doch leider heraus als gedacht, so dass wir schnell mit dem Grillen anfangen konnten. In der Zwischenzeit haben wir unsere Nachbarn (Crazy Angels) begrüßt und uns deren Strategie beim Aufbau eines Zeltes angeschaut. Die Kohle wurde schnell heiß und nach dem Einrichten des Zeltes und des Nachtlagers konnten wir gemütlich was essen.
Wir haben uns dann entschlossen das Festzelt aufzusuchen, leider war zu diesem Zeitpunkt dort noch „tote Hose“, angelockt von der Happy Hour füllte sich das Zelt und Stimmung kam auf. Da wir beide recht fertig von der Woche gewesen sind, haben wir nicht zu lange gemacht und sind zurück zu unserem Zelt. Die 1. Nacht war kalt, verdammt kalt… zumal ich meine Decke dann an Steffi abgeben musste, ihr war wohl noch kälter als mir.
Dadurch das wir in der Ruhezone geschlafen haben und auch sonst der Platz sehr ruhig gewesen ist, konnten wir bis fast 9 Uhr schlafen (kurzer Besuch des Maisfelds ausgenommen). Nach dem Aufstehen haben wir kurz den Frühstückpreis in Erfahrung gebracht und haben uns dann entschieden was vom Bäcker zu holen. Wir haben uns beim örtlichen Bäcker mit frischen Brötchen versorgt und sind dann zurück zum Platz gefahren.
Ach ja, bevor wir losgefahren sind habe ich mich als Nr. 12 zur Fahrzeugbewertung angemeldet. Dies sollte noch eine Pechzahl werden, aber das konnte mir ja auch vorher keiner sagen. Die Bewertung sollte auf einem kleinen Bewertungsplatz am Rande einer Straße erfolgen. Also wir in den Vectra und dort hingefahren. Nachdem ich kurzzeitig in einem Loch mit dem linken Vorderreifen stecken geblieben bin, kamen Erinnerungen an Aerzen wieder. Aus eigener Kraft konnte ich mich und den Vectra aus dieser Lage befreien.
Die Bewertung startete und wir wartete zusammen mit einem Vectra B (Rene) auf die Bewerter, er hatte die Anmeldungs-Nr. 19, also sollten die Bewerter ja vorher zu mir kommen. Daraus wurde leider nichts, da diese beim Ausdrucken der Bewertungsbögen einen Fehlerteufel zum Opfer gefallen sind. Der Vectra C Caravan war auf einmal ein Oldi mit H-Kennzeichen geworden.
Nach kurzem Hinweis von mir an die Bewerter, dass sie mich vergessen haben, wurde mein Fahrzeug mit den Worten: DER IST SERIE bewertet, leider konnte ich der Vielzahl an Bewertern (6-7) nicht meine Veränderungen am Fahrzeug mitteilen, da diese bereits ihren Bogen ausgefüllt hatten und zum nächsten Fahrzeug unterwegs gewesen sind. Ich habe schon einiges an Bewertungen erlebt, aber soviel Unwissen und Inkompetenz das hat mir für den Tag den Rest gegeben. Gerne kann ich mal einen Serien-Caravan neben meinen stellen, ich denke selbst dann erkennen die keinen Unterschied.
Zurück auf dem Platz habe ich kurz unseren Nachbarn vom Gesehen berichtet und auch die konnten wenig Verständnis für die Qualität der Bewertung aufbringen. Also haben wir das Beste aus dem Nachmittag gemacht und haben mit den Crazy Angels einen Erfahrungsaustausch betrieben. Abend wurde nochmal lecker gegrillt und danach eine gemütliche Runde unterm Zelt gebildet. Nochmal einen schönen Gruß an die Crazy Angels, ihr seit eine tolle Truppe…
Wir sind nicht mehr zum Festzelt aufgebrochen, sondern relativ früh in die Zelte/Autos zum Schlafen gegangen, war aufgrund der Ruhezone auch kein Problem gewesen ist. Etwas Lärm vom Festzelt und mal einen Stromerzeuger, aber sonst RUHE.
Naja, ein Calibra Fahrer musste morgens zwischen 4.00 – 4.30 Uhr allen auf dem Platz zeigen, das sein Auto die Musik sehr laut abspielen kann, danke für die Ruhestörung. Die 2. Nacht ist nicht mehr so kalt gewesen, so dass wir ansonsten ganz gut geschlafen haben.
Nach dem Frühstück und dem auf- und wegräumen unserer Sachen sind wir zum Festzelt zur Pokalvergabe. Aufgrund der unglaublichen Bewertung meines Caravans bin ich in der Vectra C/Signum Klasse dritter geworden.
Das Zelt von uns musste dann noch abgebaut werden und schon konnten wir die Heimreise antreten, die Strecke führte nicht über das Kopfsteinpflaster, so dass wir ohne größere Vorkommnisse den Weg in Richtung Diepholz antreten konnten.
Am Kreisel B69/B51 trennten sich die Wege von Steffi und mir, auf der B51 war viel Verkehr, so dass ich doch recht lange von Diepholz bis nach Bad Essen benötigt habe.
verfasst von Björn

|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
| |
 |
 |
|
|